| Rückblick auf das Jahr 2004 |
| Bücherbasar mit fairen Kilopreisen | 05. Juni 2004 |
| Ein Bücherbasar ist eine gute Idee, wie Simone Stiefel findet. Sie hatte mehrere Kisten ins evangelische Gemeindehaus zum Verkaufen gebracht und jetzt war sie wieder da, um sich mit neuem Lesestoff einzudecken – richtiges Bücher-Recycling also. Wie ihr ging es vielen Menschen – alt wie jung, denn der Andrang war groß beim zweiten Bücherbasar der Kirchengemeinde, bei dessen Vorbereitung und Durchführung vor allem die Jungscharler unter Anleitung von Jugendreferent Peter Bergmann mitgeholfen hatten. Der Erlös kommt der Jugendarbeit der Gemeinde sowie der Partnerkirche Ceba im Kongo zugute. |
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| Zwischen 20 Cent für Taschen- und 40 Cent für Kinderbücher musste man berappen für hundert Gramm Buch – ab zwei Kilo gab es Rabatt. Bei solchen Preisen lohnte es sich, zuzugreifen, da durfte es ruhig auch mal ein bisschen mehr sein. Von Sachbüchern über Gartenliteratur und Romane bis hin zu Kassetten und CDs reichte die Palette, zum Teil noch recht gut erhalten. Bei Jana Ochmann lohnte sich der Einkauf. Sie hatte schon einen ganzen Arm voll geladen mit Lesestoff. «Ich lese aber auch sehr viel», erklärte die 12-Jährige. Besonders Romane oder ältere Jugendbücher, wie «Eine Freundschaft auf Probe». |
| Mit Spielen Erkenntnisse über Verhaltensweisen gewonnen | 04. - 10. Januar 2004 |
| USINGEN (ua). Christliche Jugendgruppen als ehrenamtliche Mitarbeiter zu leiten - eine aufwändige und auch anspruchsvolle Aufgabe. Um den Mitarbeitern vor Ort unter die Arme zu greifen, veranstaltet das Dekanat Usingen in Zusammenarbeit mit fünf weiteren Dekanaten jährlich einen Grundkurs in der evangelischen Jungendburg Hohensolms. Dieses Jahr stand die Fortbildung unter dem Thema "Gruppen leiten lernen" und wurde vom 4. bis zum 10. Januar veranstaltet. Teilnahmeberechtigt für diesen Kurs waren ehrenamtliche Mitarbeiter ab 14 Jahren. |
| Insgesamt haben 20 Teilnehmer aus dem Dekanat Usingen an dieser Fortbildung teilgenommen. Dekanatsjugendreferent Andreas Becker war einer der Veranstalter. Am Sonntag, 4. Januar, stand die Anreise auf dem Programm. Anfangs, so berichten Björn Schürmann und Hendrik Simon aus Neu-Anspach, waren die Teilnehmer noch unsicher über den Verlauf der Woche, doch das habe sich nach dem Kennenlernen rasch gelegt. Da die Nächte von Beginn der Woche an kurz gewesen seien, sei der tägliche Morgeneinstieg ("Warm-up") um so wichtiger gewesen. |
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Jeden Morgen seien die Teilnehmer auf fünf bis sechs Arbeitsgruppen aufgeteilt worden. Anschließend begann der große "run" auf die begehrten "Eintrittskarten" für die Gruppen. Waren schließlich alle Arbeitsgruppen mit Seminarteilnehmern gefüllt, habe man sich in die jeweiligen Gruppenräume zurückgezogen, um das gewählte Thema zu erörtern. In den Gruppen sei von den so genannten Teamern vor allem auf praxisnahes Arbeiten Wert gelegt worden. Der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit sei zudem allein schon dadurch gelegt worden, dass die Arbeitsgruppen meistens aus nicht mehr als zwölf Mitarbeitern bestanden habe. Nach einer zweistündigen Mittagspause sei es nachmittags mit neuen Einheiten weitergegangen, die wieder allesamt unter einem Thema, wie zum Beispiel Entwicklungspsychologie, Lebenssituationen Jugendlicher, Arbeit mit Gruppen oder Religionspädagogik gestanden hätten. |
| Dieses Schema der Gruppenarbeit sei bis auf wenige Ausnahmen die Woche über beibehalten worden, so dass die Teilnehmer dank eines überschaubaren Terminplans schon im Voraus einige Seminareinheiten im Hinterkopf behalten konnten. So habe Dekanatsjugendreferent Andreas Becker eine Seminareinheit zum Thema Entwicklungspsychologie angeboten: Das eigentlich wissenschaftliche Thema sei mit spielerischen Elementen aufgelockert worden. Man habe auf diese Weise auch mit Hilfe von Spielen Erkenntnisse über Verhaltensweisen von Gruppenteilnehmern gewonnen, viele Reaktionen besser verstehen können. |
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Nach dem Abendessen hätten sich dann die meisten Teilnehmer auf den Heuboden, dem Versammlungsraum der Gruppe, zurückgezogen, um dort beispielsweise gemeinsam zu spielen oder zu reden. Für eine abwechslungsreiche Abendgestaltung habe an einem Abend der evangelische Landespfarrer mit einem Vortrag über den Jugendkirchentag gesorgt. Dieser finde vom 10. bis zum 13. Juni in Wiesbaden zum Thema "Go(o)d Days and Nights" statt. |
| Höhepunkt des Grundkurses und der Abendgestaltung sei ein mittelalterliches Spectaculum am Abschlussabend gewesen. Für dieses Fest war eine Verkleidung vorgeschrieben und so waren Ritter, Könige, Adelsfrauen, Bauern, Mägde, Mönche, Gaukler und Minnesänger an diesem Abend dabei. Zur Freude der Teilnehmer (und auch der Teamer) ging es im Anschluss mit einer ordentlichen Discoparty weiter.Insgesamt sei es ein gelungener Mitarbeitergrundkurs gewesen, bei dem der Spaß nicht von den pädagogischen Lernzielen verdrängt worden sei. |
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