JuGo "Versagen-Loser"
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Am 16.04.2005 war es endlich soweit. Der zweite Jugendgottesdienst Timeout – Auszeit startete in Wehrheim unter dem Motto: Versagen – Loser. Gleich zu Beginn mussten noch Stühle organisiert werden, denn mit so regem Andrang hatte doch niemand gerechnet, das Fazit am Ende lautete 50 Besucher!

Nach einer kurzen Begrüßung der Besucher, die teilweise größere Strecken zurückgelegt hatten, um dabei zu sein, wurde das Thema in einem Anspiel verdeutlicht. Es zeigte eine alltagstypische Situation in der Schule: Die Rückgabe der Mathearbeiten. Einen Schüler hat es erwischt, er war als Loser mit Note 6 dabei und wurde sofort zum Gespött der anderen. Zwar kümmerte sich ein anderer Schüler um ihn, doch wie sich später rausstellte, war seine Hilfsbereitschaft nur geheuchelt.

Die anschließende Predigt, gehalten von Peter Bergmann, befasste sich näher mit dem Begriff und der Bedeutung Loser und zeigte bald, dass eigentlich alle Menschen Loser sind und sich nur darin unterscheiden, dass ein Teil es weiß und der andere nicht. Der Ausweg aus diesem Loser - Dasein könne nur durch den Glauben an Gott und mithilfe des Heiligen Geistes erreicht werden. Nach der Predigt folgte ein Kreuzverhör, bei dem die Besucher anonym Fragen zur Predigt und zum Gottesdienst stellen konnten, die von Peter Bergmann innerhalb einer kurzen Zeit spontan beantwortet werden mussten.

Das Feedback durch die Besucher war sehr gut, viele nutzten die Gelegenheit. An das Kreuzverhör schloss sich eine Lobpreiszeit, die von einer Band, die sich eigens für diesen Gottesdienst formiert hatte, gestaltet wurde. Gleichzeitig gab es die Möglichkeit am Segnungsangebot teilzunehmen. Der Gottesdienst endete mit einem gemeinsamen Gebet und der Einladung im Nebenraum noch die Gelegenheit zu nutzen und sich bei Getränken und Knabbereien noch ein wenig auszutauschen.

Die Begeisterung der Besucher war groß, es gab an allen Stellen viel Lob und auch den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag. Auch die Beteiligten genossen den Jugendgottesdienst sehr, konnte man hier sehen, dass sich die Mühen der letzten Wochen gelohnt hatten. Es bleibt die Vorfreude aufs nächste Mal.